Jugendclub 1970

Im Dezember 1970 hatten Reinhard und Norbert Vellmer den Ausbau eines Partyraumes in ihrer Scheune Bachstraße 20 beendet.
Mit einer (be)rauschenden Silversterparty wurde der Club feierlich auf den Namen Club 71 getauft. Dieser Name hatte nicht lange Bestand, nachdem Irmchen Vellmer wiederholt auf „unserem Heuboden“ ausgesprochen hatte, wurde aus dem Club71 der berühmte und berüchtigte Heuboden.
Hier trafen sich hauptsächlich Schüler und Auszubildende mit kleinem Budget. Das Geld wurde zusammengelegt und bei „Mariechen“ eine Kiste Bier, einige Flaschen Cola und eine Flasche Rum erstanden, andere brachten einen Laib Brot, ein anderer ein großes Glas Leberwurst und von Heubodenmutter Irmchen Vellmer ein Glas süßsaure Gurken – und die Party konnte beginnen.
Durch die Geburtstagsfeiern der Stammbesatzung des Heubodens erweiterte sich die Gästeschar um Kollegen und Freunde von Göttingen bis zum Meißner. Viele blieben über einen längeren Zeitraum erhalten. So wurde der Club über die Grenzen des neu gegründeten Neu-Eichenbergs hinaus bekannt und beliebt.

Das Foto zeigt den Eingangsbereich des Club71 mit K.H. Siemon:

Archivaliennummer 243002

Die Eröffnungsfeier

U. Lückfeldt, H. Vollmer, W. Demel, R. Langer, N. Irmler

Archivaliennummer 243007

Das folgende Bild zeigt von rechts: B. Göbbels, R. Vellmer , „Hippievater“ Hermann Hoffmeister, Vater Vollmer, H. Schlote

Archivaliennummer 243006

Karnevalsfeier Februar 1971

U. Lückfeldt, S. Laspe, C. Klinger, W. Demel, K.-H. Siemon

Archivaliennummer 243003

Kirmesumzug 1971

Archivaliennummer 243004

Kirmesumzug 1972

Vorn v. l.: W. Demel, H. Plescher, D. Vellmer, E. Rappe, U. Rappe

Archivaliennummer 243005

1971 wurde in der Bachstraße Nr. 41 von Horst Vollmer der alte Schweinestall um eine weitere Partylocation erweitert. Hier entstand der Smarty-Club. Damit wurde die Bachstraße zur Partymeile in Neu-Eichenberg. Die feierliche Eröffnung des Clubs im November 1971 wurde durch „Hippievater“ Hermann Hoffmeister vorgenommen.
Beider Clubs arbeiteten zusammen und hatten in der Basis die gleichen Mitglieder.
Diese Clubs waren nicht bei allen beliebt, aber für die Mitglieder war es für sie ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit, denn wer hatte schon ein Auto!

 

Nicht überall wo Jugendclub draufsteht, ist Jugendclub drin!

 


Autor/Quelle:
Walter Demel, 19.2.2020

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